Hegering Winsen/Aller<br>Peter Brücher (Schriftführer)
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Unser Hegering

Unser Hegering ist mit 20.271ha und 65 Jagdbezirken der größte Hegering im Landkreis Celle. Er beherbergt 2 Hegegemeinschaften, und zwar die Hegegemeinschaft NORD (nördlich der Aller) mit 40 Revieren auf insgesamt 10.483 ha und die Hegegemeinschaft SÜD (südlich der Aller) mit 24 Revieren auf 9.788 ha, sowie 6 weiteren Revieren, die bis nach Celle reichen. Daneben gibt es noch weitere Reviere, die jedoch nicht einer der Hegegemeinschaften angehören.


Die Mitglieder des Hegeringes sind gleichzeitig Mitglied

1. - in der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. und
2. - in der Jägerschaft des Landkreises Celle e.V.,

welche wiederum

3. Mitglied im Deutschen Jagdverband e.V. in Berlin

sind.

Die Hegeringe sind (rechtlich unselbständige) Untergliederungen der Jägerschaften (§ 11 unserer Satzung). Die Hegeringe dürfen keine "Nur-Hegering-Mitglieder" haben. Die Mitgliedsbeiträge sind an die Jägerschaft zu zahlen, die Teile davon u.a. an die jeweiligen Hegeringe abführt.


Bankverbindung des Hegeringes

Kontoinhaber: Hegering Winsen-Aller
Konto: 53359964
BLZ: 257 500 01 - Sparkasse Celle

IBAN: DE35 2575 0001 0053 3599 64
BIC: NOLADE21CEL

Hegeringe, Hegegemeinschaften und Reviere im Landkreis Celle

Per Ende März 2016 beträgt derzeit der Mitgliederbestand im Hegering Winsen/Aller 272 Mitglieder und verhält sich seit Jahren nahezu konstant.

Zur Zeit bestehen im Landkreis Celle 121 gemeinschaftliche Jagdbezirke und 256 Eigenjagdbezirke. Der Jägerschaft Celle des Landkreises Celle e.V. sind 9 Hegeringe angegliedert. 11 Reviere gehören keiner der insgesamt 9 Hegegemeinschaften an. In der Arbeitsgemeinschaft Rotwild, die sich vornehmlich mit der Bewirtschaftung des Rotwildes im Landkreis Celle befasst, sind neben Bundesforstämtern, den niedersächsischen Forstämtern, dem Klosterforstamt auch die 9 Hegegemeinschaften vertreten.


Jägerschaft des Landkreise Celle e.V.

Unsere Jägerschaft - entstanden am 27.09.1945 aus Wiedergründung des Niedersächsischen Jagdbundes (NJB) - ist eine eigenständige Unterorganisation der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.(LJN). Unsere Satzung ist in der des LJN vom 08.05.1998 enthalten. Wir sind als Verein seit dem 15.08.2000 unter der Nummer 100772 im Vereinsregister des Amtsgerichts Lüneburg eingetragen und nach § 29 BNatG anerkannter Naturschutzverband. Wir verfolgen keine eigenen wirtschaftlichen Zwecke und sind auch deshalb gemäß Bescheid des Finanzamtes Celle vom 10.07.2001 als gemeinnützig anerkannt.

Durchschnittlich haben wir rd. 1.600 Mitglieder und gehören damit zu den mitgliedstärksten Jägerschaften in Niedersachsen.

Informationen erhalten alle Mitglieder durch unseren mind. 2 x im Jahr erscheinenden "Celler Jägerboten" sowie auf unserer Jahreshauptversammlung, die immer am ersten Sonnabend im Monat März jeden Jahres zusammen mit der Hegeschau stattfindet und zu der im "Celler Jägerboten" eingeladen wird. Die Revierinhaber werden zusätzlich durch ihre Hegeringe und/oder Hegegemeinschaften aktuell informiert. Eine weitere Informationsmöglichkeit besteht über das Internet auf den jetzt gewählten Seiten.


Aufgaben der Jägerschaft

Neben den satzungsgemäß festgeschriebenen Aufgaben und Zielen wie Förderung der freilebenden Tierwelt im Rahmen des Jagdrechts sowie des Naturschutzes, der Landschaftspflege, des Tierschutzes und des Umweltschutzes unterstützen wir einige Projekte; u.a. das Wasserwildreservat Entenfang Boye. Hierfür wenden wir aus Mitgliedsbeiträgen jährlich einen erheblichen Betrag für die Unterhaltung dieses wunderschönen Teichgebietes mit den dort lebenden und rastenden Vögeln auf. Neben einer von uns errichteten Aussichtsplattform haben wir dort auch einen Lehrpfad mit Schautafeln angelegt. In den Sommermonaten finden durch den Eigentümer und unsere Naturschutzobleute regelmäßig Führungen statt. Desweiteren haben wir uns für 10 Jahre vertraglich gebunden, gemeinsam mit der Naturschutzbehörde der Bezirksregierung in Lüneburg eine verbuschte und vergraste Heideflache am Ortsrand von Lutterloh im Naturschutzgebiet Heideflächen mittleres Lüßplateau durch Hand- und Spanndienste der Jäger des Landkreises Celle sowie Zahlung einer Pacht an den Grundeigentümer die Regenerierung der Heide durchzuführen.

Seit vielen Jahren legen unsere Jäger Hegebüsche und Wildschutzhecken in der freien Landschaft an, um der Tier- und Vogelwelt Schutzmöglichkeiten zu bieten. Ferner werden viele Brachflächen gezielt zu Rückzugs- und Äsungsflächen für das Wild fachmännisch hergerichtet. Durch flächendeckende Öffentlichkeitsarbeit insbesondere an Schulen und während der Ferien leisten unsere Jägerinnen und Jäger einen erheblich Beitrag zur Information über unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt und die Jagd im Allgemeinen. Unsere Jagdhornbläser sind weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt. Bei Meisterschaften sind sie meist im vordersten Feld der Sieger plaziert. Unsere Bläser- Obleute führen gern junge Leute an das Jagdhornblasen heran. Die Jagdschützen aus dem Landkreis haben bei vielen Meisterschaften ihre Treffsicherheit bewiesen und manchen Titel geholt. Das Üben mit der Jagdwaffe ist für den Gebrauch während der Jagd unerläßlich. Unsere Jagdhunde werden professionell von den Jägern selbst oder in Kursen ausgebildet. "Die Jagd ohne Hund ist Schund!" Dieser weise Spruch besagt schon alles; außerdem ist jeder Revierinhaber gesetzlich verpflichtet, für sein Revier einen "brauchbaren" Jagdhund zur Verfügung zu haben. Bei bestimmten Jagdarten müssen geeignete Jagdhunde vorhanden sein.

Jährlich werden von erfahrenen Jägern ca. 20 bis 40 Interessenten auf das Bestehen der Jägerprüfung vorbereitet. Die Vielzahl der Gesetze, das Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt, das jagdliche allgemeine Handwerk und das sichere und erfolgreiche jagdliche Schießen sowie ein Menge sonstigen Fachwissens müssen in einem Lehrgang, der von Juli bis April andauert, beherrscht werden. Die Prüfungen werden vom Landkreis Celle abgenommen. Das Lösen eines Jagdscheines (Tages-, Jahres- oder Dreijahresjagdschein) setzt neben dem Bestehen einer Jagdhaftpflichtversicherung eine bestandene Jägerprüfung als unabdingbar voraus. Und wir Jäger bergen selbstverständlich auch das auf den Straßen im Landkreis angefahrene Wild - zu jeder Tages- und Nachtzeit. Damit verbunden sind sehr oft auch schwierige Nachsuchen von verletzten Stücken. Unsere "Nachsuchen-Gespanne" müssen hier immer "ganze Arbeit" leisten.


Jagd im Landkreis Celle

Aus vorstehender Beschreibung heraus ergibt sich schon, dass die Jagd im Landkreis Celle eine besondere Bedeutung hat. Die bejagbare Fläche beträgt rund 144.000 ha, davon 113.000 ha Acker, Wald und Grünland; der Rest gehört zu den Bundesforstämtern, den Nieders. Forstämtern und zur Klosterkammer. Rund 1.200 Stück, das sind rd. 20 % der Rotwildstrecke in Niedersachsen, werden hier erlegt! Anläßlich der jährlich im Frühjahr in Bergen stattfindenden Hegeschau kann man sich ein Bild von der hervorragenden Qualität des "Königs der Wälder" machen. Die Schwarzwildstrecke hat in 2006/2007 leicht abgenommen und betrug rd. 1.700 Stück. Der Landkreis Celle ist "schweinepestfrei"! Hauptwildart bleibt bei uns das Rehwild mit einer durchschnittlichen Jahresstrecke von rund 4.000 Stück. Dagegen spielt das Niederwild hier leider keine besondere Rolle mehr. Vielmehr sind die Jäger gefordert, durch gezielte Hegemaßnahmen und Prädatorenreduzierung sowie auch durch freiwillige Jagdbeschränkungen die Bestände zu verbessern bzw. zumindest zu halten. Dies hat insbesondere bei den Feldhasen schon zu einer positiven Bestandsverbesserung geführt.


Der Landkreis Celle

Der Landkreis Celle gehört zu den waldreichsten Landkreisen in Deutschland.
Rund 45 % (BRD = 30 %, Niedersachsen = 24 %) der kommunalen Gesamtfläche von rd. 183.000 ha sind Waldflächen, davon sind über 76 % mit Nadelwald bestückt. Das gesamte kommunale Gebiet der Stadt Celle umfasst weitere rd. 71.000 ha. Der Norden des Landkreises ist durch große Wald- und Heideflächen, der Westen durch Europas größten NATO-Übungsplatz Bergen und der Süden durch überwiegend landwirtschaftlich genutzte Flächen und durch die Allerwiesen geprägt. Etwa 1/3 der Fläche gehört zum Naturpark Südheide, in dem auch das größte Landschaftsschutzgebiet Südheide liegt. Einige weitere Flächen sind als Natur- und Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen. Hierzu gehören insbesondere die Moor- und Wasserflächen in den Räumen Meißendorf/Bannetze, Eschede/Aschauteiche und Boye/Entenfang sowie das Lachte/Luttergebiet. Die ungünstige allgemeine Entwicklung der Erlössituation in der Land- und Forstwirtschaft hat dazu geführt, dass das Celler Land mehr und mehr für Erholungssuchende und den Tourismus erschlossen wurde, um hierdurch einen Teilausgleich zu schaffen.


Zum Schluss

Die Jäger erhalten im Gegensatz zu anderen Organisationen für Ihre Natur- und Tierschutzleistungen keine öffentliche Gelder. Vielmehr führen die Jagdpächter und Eigenjagdbesitzer im Landkreis Celle jährlich rd. 130.000 Euro an Jagdsteuer (z. Zt. 10 % des Pachtpreises oder des Jagdwertes) sowie die Jäger in 2007 rd. 245.000 Euro an Jagdgebühren und Jagdabgaben ab!


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